Die URBANATIX Story


Als sich im Jahr 2007 abzeichnete, dass das Ruhrgebiet im Jahr 2010 Kulturhauptstadt wird, entstand in der Bochumer Veranstaltungsagentur DACAPO die Idee, junge Streetart-Talente der Region mit Ausnahmekünstlern der modernen, internationalen Artistenszene zusammenzubringen, um für RUHR.2010 mit innovativer Bewegungskunst eine junge und lebensnahe Show zu produzieren.
Nach den ersten Castings im Frühjahr 2009 wurde im Rahmen des Projektes URBANATIX ein Showteam aus circa 45 jungen Street-Artisten im Alter von 16 bis 25 Jahren zusammengestellt, das fortan auf ein großes Ziel zuarbeitete: Die große Showproduktion mit internationalen Ausnahmeartisten in einem der renommiertesten Festspielhäusern Europas – der Bochumer Jahrhunderthalle. Trainiert wurde unter Anleitung von professionellen Trainern, Choreographen und internationalen Artisten in einem 14tägigen-Trainingscamp und in wöchentlichen Trainingseinheiten in der URBANATIX Trainingslocation »Marienkirche«.

URBANATIX Trainingsarbeit


In den letzten Jahren hat sich URBANATIX stark weiter entwickelt. Die URBANATIX-Showproduktionen genießen international Alleinstellungsmerkmal und sind so erfolgreich, dass inzwischen auch die Politik auf die URBANATIX-Projektarbeit aufmerksam geworden ist. Das im Bereich der Trainingsarbeit bei URBANATIX erprobte Prinzip des »each one teach one« ist jetzt zur Grundlage einer vom Land NRW und der Stadt Bochum geförderten Trainingsstätte – dem »Open Space«  – geworden. Mit dem »Open Space« öffnet sich URBANATIX als kreativer »Freiraum« für Jugendliche, die sich im Bereich der Bewegungskunst und Streetartistik ausprobieren und weiter bilden möchten – neben Regisseuren, Choreografen und Artisten treten hier die URBANATIX-Streetartisten in den Erfahrungsaustausch und werden zu Lehrern und Mentoren für die nächste Generation … Offiziell eröffnet hat die neue Trainingslocation im Juni 2015.

Die URBANATIX Shows
vergangener Jahre


Mai 2010
URBANATIX – Die Show« – Ein voller Erfolg!

Nach Monaten harter Trainingsarbeit war es am Pfingstwochenende 2010 dann soweit: Die 45 jugendlichen Biker, B-Boys, Tricker, Traceure und Freerunner von URBANATIX verzauberten zusammen mit 8 internationalen Artisten die Metropole Ruhr und sorgten mit innovativer und energiegeladener moderner Bewegungskunst für Furore.

Mehr als 5.000 begeisterte Zuschauer aller Altersklassen ließen sich an drei Tagen in ausverkauften Vorstellungen von »URBANATIX – Die Show« mitreißen. Medien und Presse berichteten euphorisch, titelten mit Schlagworten wie »ein rasantes Gesamtkunstwerk«, »begnadete Körper« und »ganz große Bewegungskunst«, die »allen Formeln widerspricht, die jemals in Bezug auf die Schwerkraft aufgestellt wurden.« Für die Presse hatte »URBANATIX – Die Show« »etwas von dem … Weltklassezirkus Cirque du Soleil«. Wobei »dessen Poesie in das energiegeladene und temporeiche Gewand der Beats und der Power der Straßenkünstler aus dem Jahr 2010 gehüllt wurde«. (WAZ, Ruhrnachrichten, Stadtspiegel).

Juni 2010

Finale der Extraschicht, Drehscheibe Dortmund

Nach der Showproduktion im Mai zeigte URBANATIX beim Finale der Extraschicht, Drehscheibe Dortmund, vor 10.000 Zuschauern im Signal Iduna Park ein 50 minütiges Show-Special und begeisterte die Zuschauer damit erneut.

Dezember 2010

Mit »URBANATIX – Die Show« klingt das Kulturhauptstadtjahr aus

Nach dem Erfolg im Mai war klar – »URBANATIX – Die Show« wird auf die Bühne der Bochumer Jahrhunderthalle zurückkehren. Allerdings hatte niemand damit gerechnet, dass dies schon im Dezember 2010 der Fall sein könnte. Doch die überaus positive Publikums- und Medienresonanz, das große Interesse von Seiten der Jahrhunderthalle an einer raschen Wiederaufnahme der Show und der Wunsch der RUHR.2010 GmbH, mit URBANATIX den Ausklang des Kulturhauptstadtjahrs zu gestalten, machten es möglich, dass schon vom 10. – 19. Dezember 2010 dreizehn neue URBANATIX-Shows in der Bochumer Jahrhunderthalle aufgeführt werden konnten.
15.000 Zuschauer, eine euphorische Presse, sowie hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft feierten die zweite Staffel von »URBANATIX – Die Show« als eines der »spektakulärsten und innovativsten Events des Kulturhauptstadtjahres« und als »furioses Finale der RUHR.2010«, das auch in Zukunft einen festen Platz auf der Bühne der Jahrhunderthalle bekommen soll. (WAZ, Ruhrnachrichten)
»Das ist die beste Show, die ich in meinem Leben gesehen habe. Ich bin 73 Jahre alt und das will schon etwas heißen«. (Fritz Pleitgen; Geschäftsführer RUHR.2010 GmbH) »URBANATIX ist wie ein Spiegel des Kulturhauptstadtjahres. Dieses Projekt zeigt, wie viel Energie in der Region steckt. Ich bin von der Show und von den herausragenden Leistungen in diesem Kulturhauptstadtjahr tief beeindruckt«. (Ute Schäfer, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport)

Juni 2011

URBANATIX bei der Extraschicht im Amphitheater Gelsenkirchen

Bei der Extraschicht am 09. Juli 2011 war URBANATIX wieder mit dabei und spielte um 22:00 und 24:00 Uhr ein 60-minütiges Showprogramm auf dem Open-Air-Venue im Ruhrgebiet – dem Amphitheater im Nordsternpark Gelsenkirchen. 5.000 Zuschauer pro Show brachten das Amphitheater dabei an den Rand seiner Kapazitäten.
 

November 2011

URBANATIX spielt die neue Showproduktion »Spinning Around« in der Bochumer Jahrhunderthalle

Mit »Spinning Around« knüpfte URBANATIX an die Erfolge der beiden ersten Showproduktionen in der Bochumer Jahrhunderthalle im Jahr 2010 an und begeisterte das Publikum in dreizehn ausverkauften Vorstellungen. »So cool kann Kunst sein«, titelte die Presse und schrieb weiter: »Die Show ist ein Gesamtkunstwerk, das seinesgleichen nicht sucht, sondern schlichtweg nicht hat« (Ruhrnachrichten – Kultur, 12.11.2011). Das Können, die Kraft und die Kreativität, die in punktgenauen und innovativen Performances bei »Spinning Around« zu sehen waren, sind das Ergebnis einer großartigen Ensembleleistung und zeigen, dass die Grenzen zwischen den 48 beteiligten Street-Artisten und 13 professionellen Akrobaten inzwischen fließend sind – 1.200 Zuschauer goutierten dies allabendlich mit Standing Ovations.

Juni 2012

URBANATIX bei der Extraschicht im Westpark an der Bochumer Jahrhunderthalle

Für die Extraschicht 2012 zog es URBANATIX an die »homebase« nach Bochum in den Westpark an der Jahrhunderthalle. Mit der Uraufführung von »Welcome to the machine« zeigten 45 Street-Artisten und sechs internationale Artisten eine vom industriellen Charakter des Ortes inspirierte und eigens für die Extraschicht kreierte Performance, die über 18.000 Zuschauer begeisterte!tanding Ovations.

November 2012

URBANATIX spielt die neue Showproduktion »CloseUp!« in der Bochumer Jahrhunderthalle

Mit 15 nahezu ausverkauften Vorstellungen erreichte die vierte URBANATIX Showproduktion die bisher höchste Ticketmarke. 16.000 Zuschauer ließen sich von »URBANATIX CloseUp« mitreißen und feierten die temporeiche und außergewöhnliche Mixtur aus Street-Artistik und Weltklasse-Akrobatik allabendlich mit Standing Ovations.
Die Presse schrieb dazu:
»Wenn Anmut auf Wagemut trifft, fette Beats mit filigranem Ballett verschmelzen, wenn Poesie und Popkultur Purzelbäume schlagen, die Grenzen zwischen Passion und Profession verschwimmen, wenn nicht der Einzelne, sondern die Show der Star ist: dann ist Urbanatix.« (WAZ, 12.11.12) »Selten waren 90 min. so schnell vorbei. Wer bereits eine der Shows in den letzten Jahren gesehen hat, wird das Gefühl kennen. Ebenso, dass zwei Augen kaum reichen, um alles zu erfassen, was sich auf der riesigen Bühne der Jahrhunderthalle abspielt. Auch in diesem Jahr (…) ein spektakuläres Highlight. Nervenkitzel, ungläubiges Staunen und schmerzende Hände vom anhaltenden Applaus sind garantiert – die Show ist im wahrsten Sinne des Wortes einfach »atemberaubend« (…)« (Stadtspiegel, 14.11.12) »(Die) temporeiche – und facettenreich Show (…) toppte die ersten Staffeln nochmals.« (WAZ, 21.11.12)
 

November 2013

URBANATIX spielt die neue Showproduktion »sub:City« in der Bochumer Jahrhunderthalle

Bereits am Abend der Generalprobe wurde die Bochumer Jahrhunderthalle von 1.200 Akrobatik- und Street-Artistik-Fans gestürmt. An den folgenden Veranstaltungstagen strömten dann weitere 16.000 Zuschauer in die Jahrhunderthalle Bochum und feierten eine Showkonzeption, die inszenatorisch neue Maßstäbe setzte und das Publikum mit akrobatischer Höchstleistung und dynamischem Street-Style, beeindruckenden Bildwelten und einem »unter die Haut gehenden« Soundtrack »sub:City« entführte.
Die Presse schrieb dazu:
»URBANATIX hat sich mittlerweile zu einem Magneten entwickelt für alles, was irgendwie hip ist (…). Es tut sich was im Pott.« (Gesamtausgabe Süddeutsche Zeitung, 26. November 2013) »(…) eine Perfektion der Leichtigkeit.« (Welt am Sonntag, 17. November 2013) »Wie groß die Strahlkraft von URBANATIX ist, zeigt die Tatsache, dass die Zuschauer mittlerweile aus dem gesamten Bundesgebiet kommen.« (Ruhrnachrichten, 21.November 2013) »Unter die Stadt, unter die Haut. URBANATIX überzeugt auch bei der vierten Staffel mit einem Mix aus Passion und Profession. (…) Das pulsierende, lässig-coole Lebensgefühl der Großstadt: Hier ist es zuhause.« (WAZ, 16. November 2013) »Noch nie erschien die Show so aus einem Guss wie diesmal.« (Ruhrnachrichten, 16. November 2013)

November 2014
URBANATIX spielt die neue Showproduktion
»Outside the Box« in der Bochumer Jahrhunderthalle

Standing Ovations an 12 Spieltagen und in 16 Shows: Mit 18.000 Zuschauern übertraf die URBANATIX Showproduktion »Outside the Box« alle Erwartungen! Das junge, ambitionierte Ensemble brachte in Kombination mit coolen Liveschlagzeugern, progressiven Videoanimationen und passenden Sounds, laut Presse, eine »überzeugende Show mit Emotion und Perfektion« auf die Bühne. Von einem »gewaltigen Quantensprung« sprach Theaterregisseur Anselm Weber nach der Show-Premiere und sowohl die Presse als auch die Fans kürten »Outside the Box« zur bislang »besten« Show!
Die Presse schrieb dazu:
»Nach 100 Minuten zwischen Emotion und Perfektion (will) der Applaus kein Ende nehmen … (WAZ, 15.11.2014) »So etwas gab es noch nie (…). Am Ende hielt es die Zuschauer nicht mehr auf den Sitzen.« (RuhrNachrichten, 15.11.2014) »Chapeau für diese Show! URBANATIX sprengt in der Jahrhunderthalle mit »Outside the Box« alle Strukturen. Mit welchen Attributen will man diese Show noch versehen? Neue Superlative für das zu finden was das Projektteam und die Streetartisten von URBANATIX auf die Bühne der Jahrhunderthalle zaubern, ist kaum mehr möglich.« (Stadtspiegel, 15.11.2014) »Top-Show! Meine Meinung: die Locals sind mittlerweile soweit, dass sie eine Show sogar alleine tragen könnten.« (Michael Blatt, coolibri)

November 2015
URBANATIX spielt die neue Showproduktion
»NOW!« in der Bochumer Jahrhunderthalle

Die Ruhr-Nachrichten titelten nach der Generalprobe: »Elektrisierend, witzig, atemberaubend, fett (…)« und nannten dem Leser gleich »fünf Gründe warum Sie diese Show nicht verpassen sollten: (…) 1. URBANATIX ist schnell. (…) 2. URBANATIX ist hochklassig (…) 3. URBANATIX ist laut (…) 4. URBANATIX ist witzig (…) 5. URBANATIX ist eine Einheit (…)«.

Knapp 19.000 Besucher teilten die Einschätzung der begeisterten Presse und sahen die siebte Staffel der URBANATIX Showproduktion – mit diesem Zuschauerrekord wurden alle Erwartungen für 2015 weit übertroffen! Angesichts der Anschläge von Paris war URBANATIX in diesem Jahr für viele aber mehr als ein faszinierendes Gesamtkunst aus urbanen Kunstformen und hochkarätiger internationaler Bewegungskunst, sondern stand auch symbolisch für das kulturübergreifende Miteinander, für Menschlichkeit, Kraft und Lebensfreude: »So müssen Kulturen und Menschen zusammengeschweißt werden und das Leben feiern. Rhythm is it! – URBANATIX is it!« (Prof. Gil Mehmert, Regisseur des Musicals »Das Wunder von Bern«)

Juni 2016
URBANATIX spielt die neue Showproduktion
»NOW!« im Rahmen des »Cirque Nouveau Mobile«-Summerfestivals

Im Sommer 2016 machten 17 internationale Kompanien im Rahmen des »Cirque Nouveau Mobile«-Summerfestivals die Autostadt Wolfsburg zum Schauplatz des größten europäischen Festivals für »Neuen Circus«. Darunter berühmte Namen wie die »Race Horse Company« aus Finnland, »Compagnia Finzi Pasca« aus der Schweiz, »Cirque Éloize«, »Cirque le Roux« und »Flip Fabrique« aus Kanada, »CirkVOST« aus Frankreich, »Circus Cirkör« aus Schweden, »Compagnie Mayumana« aus Italien, »Compagnie La Trócola« aus Spanien, »Cirque Mechanics« aus den USA und die »Losers Cirque Company« aus Tschechien.

Als einzige deutsche Produktion im Programm eröffnete URBANATIX mit der Show »Now!« das Festival und begeisterte in neun Vorstellungen bis zu 3.000 Zuschauer pro Show auf der monumentalen Open-Air-Hafenbühne: eine Feier der Lebendigkeit vor atemberaubender Kulisse…

November 2016
URBANATIX spielt die neue Showproduktion
»Drop the Beat« in der Bochumer Jahrhunderthalle

Die achte URBANATIX Showproduktion stand ganz im Zeichen des Live-Beats und einer elektrisierend lebendigen und herausragenden Leistung des über 50 köpfigen Ensembles. Den Besuchern blieb angesichts der verführerischen Mischung aus Live-Musik, Videoperformance und Bewegungskunst kaum Zeit Luft zu holen. Das Publikum bedankte sich mit Standing Ovation nach jeder der 16 ausverkauften Vorstellungen …

Die Presse schrieb dazu:
»Eine Kritik: Etwas zuuu mitreißend.« (Radio Bochum)
»Auch die 8. Show (…) bietet beste Unterhaltung vom Anfang bis zum Ende (…). Es ist wie die Fahrt in einem Formel-Eins-Boliden – ohne Boxensstopp. (Fast) immer Vollgas, auch in den Kurven. Getankt wird später. Höhepunkt folgt Höhepunkt folgt Höhepunkt. Alle eint, dass die Profis und Streetartisten es schaffen, schwierigste Dinge zum Teil spielend leicht aussehen zu lassen und so, als würde es die Schwerkraft nicht geben.« (WAZ, 12.11.16)
»Das achte artistische Feuerwerk (…) Von der ersten Minute sind die Zuschauer gebannt – gefangen in einer Herausforderung für die Sinne. Sie sind Teil einer rasanten Fahrt aus Tanz, Parkour, Freerunning, Tricking, Biken und Catwall-Trampolin. Zwei Stunden Tempo kombiniert mit Beat und Bass, gemischt mit Video-Kunst und Licht-Show, garniert mit einigen kurzen Pausen in Form von gefühlvoller Akrobatik.« (Ruhr-Nachrichten, 21.11.16)
»Die Show ist ein einzigartiges Konglomerat aus innovativer Bewegungskunst und kollektivem Rhythmus. Mal sanft, ruhig und leise, aber zumeist mit der überbordenden Wucht geballter Energie, die alle Artisten ausströmen. In diesem Jahr noch grandioser untermalt mit der Live-Musik rauer Gitarrenriffs, pulsierender Drums und Gänsehaut förderndem Gesang. « (Stadtspiegel, 19.11.16)
»Grandioses Gesamtkunstwerk« (HEINZ Magazin)